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Das Löhde-Verfahren

  • PD Dr.med.Eckhard Löhde
  • 2. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit


Die Operation im Überblick – anschaulich erklärt


Zur besseren Veranschaulichung habe ich für Sie eine Animation der Refluxoperation im "Löhde-Verfahren" vorbereitet. Die wesentlichen Unterschiede zu herkömmlichen Operationsmethoden werden dabei unmittelbar deutlich:

1. Keine Naht an der Speiseröhre

Die Speiseröhre selbst bleibt vollständig unberührt. Sie verläuft frei durch die rekonstruierte, natürliche Öffnung im Zwerchfell.

2. Keine Umschlingung durch den Magen

Es erfolgt keine Umhüllung oder Einengung der Speiseröhre durch den Magen. Eine funktionelle Abschnürung wird dadurch vermieden.

3. Der Magen bleibt intakt

Der Magen wird nicht operativ verändert. Im Gegensatz dazu muss bei der Fundoplikatio der Magen aus seinen Verbindungen zu Milz, Zwerchfell und Peritoneum gelöst werden. Dabei werden zwangsläufig Gefäße und Nervenstrukturen durchtrennt.

4. Minimaler Nahtaufwand

Anstelle zahlreicher Nähte werden lediglich zwei Nähte gesetzt. Diese verlaufen ausschließlich durch die Zwerchfellmuskulatur und sogen gleichzeitig für die sichere Fixation des DeltaMesh.

5. Schutz des Nervus vagus

Der Nervus vagus ist während des Eingriffs stets klar sichtbar und kann gezielt geschont werden. Verfahren wie Fundoplikatio oder Magnetband-Systeme können den Nerv verdecken oder mechanisch beeinträchtigen, wodurch das Risiko einer Verletzung steigt.

6. Schonender Eingriff

Die Operation ist deutlich kürzer, nahezu blutungsfrei und insgesamt mit einem geringeren Operationstrauma verbunden.


Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt "Op-Verfahren".


Ihr

Priv.-Doz. Dr. med. Eckhard Löhde



 
 
 

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